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Ratgeber

Brennholz kaufen – worauf Sie achten sollten

Holzart, Scheitlänge, Restfeuchte und Mengeneinheit entscheiden darüber, ob Ihr Brennholz sauber brennt und sein Geld wert ist. Dieser Ratgeber erklärt die wichtigsten Kaufkriterien – kurz, verständlich und praxisnah.

Gestapeltes Brennholz von Brennholz Muscheid
Das Wichtigste in Kürze

Holzart: Hartholz oder Weichholz?

Für Kaminöfen und Kachelöfen hat sich Hartholz durchgesetzt: Buche, Eiche, Hainbuche und Esche haben eine hohe Dichte, brennen ruhig und lange und bilden eine kräftige Glut. Nadelhölzer wie Fichte oder Kiefer entzünden sich leichter und eignen sich gut zum Anfeuern, brennen aber schneller ab und neigen zum Funkenflug – für offene Kamine daher weniger geeignet.

  • Buche – der Klassiker: gleichmäßiges Flammenbild, hoher Heizwert, wenig Funken.
  • Eiche – sehr lange Brenndauer und Glut, braucht gute Luftzufuhr; ideal für die Abendheizung.
  • Hainbuche – höchste Dichte der heimischen Hölzer, besonders langer Abbrand.
  • Esche – schönes Flammenbild, trocknet vergleichsweise schnell, gute Glut.

Unser Brennholz ist ein Mix dieser vier Harthölzer – gespalten, getrocknet und ofenfertig.

Die richtige Scheitlänge

Die Scheitlänge muss zum Feuerraum passen. Faustregel: Die Scheite sollten einige Zentimeter kürzer sein als die Tiefe (bei Queraufgabe die Breite) des Feuerraums, damit sie sich bequem einlegen lassen und die Luft zirkulieren kann.

Die Angabe steht in der Bedienungsanleitung Ihres Ofens („maximale Scheitlänge“). Im Zweifel ist das kürzere Maß die sichere Wahl.

Restfeuchte: das wichtigste Qualitätsmerkmal

Frisch geschlagenes Holz enthält rund 50 % Wasser. Ofenfertig ist Brennholz erst, wenn die Restfeuchte unter 20 % liegt. Die 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (1. BImSchV) schreibt für den Betrieb von Feuerstätten maximal 25 % Holzfeuchte vor – trockenes Holz ist also keine Empfehlung, sondern Pflicht.

Warum das so wichtig ist: Feuchtes Holz verbraucht einen großen Teil seiner Energie, um das eigene Wasser zu verdampfen. Es heizt schlechter, rußt, verschmutzt die Scheibe und den Schornstein (Glanzruß, Versottung) und belastet die Umwelt. Trockenes Hartholz mit unter 20 % Feuchte brennt sauber, effizient und mit wenig Rauch.

Unser Brennholz wird mit einer Restfeuchte von maximal 20 % geliefert. Prüfen können Sie das mit einem einfachen Holzfeuchtemessgerät: Ein Scheit frisch spalten und die Messspitzen in die frische Bruchfläche drücken.

Trocken oder nicht? Drei schnelle Tests

  • Klang: Zwei trockene Scheite klingen beim Aneinanderschlagen hell und klar, feuchte dumpf.
  • Optik: Trockenes Holz zeigt Trocknungsrisse an den Stirnseiten, die Rinde löst sich leicht.
  • Gewicht: Trockene Scheite sind deutlich leichter als gleich große feuchte.

Raummeter, Ster, Festmeter

Brennholz wird in verschiedenen Einheiten angeboten – vergleichen lohnt sich nur, wenn Sie dieselbe Einheit betrachten:

  • Raummeter (RM) / Ster: 1 × 1 × 1 m gestapeltes Holz inklusive Zwischenräume. Die übliche Handelseinheit für Scheitholz.
  • Schüttraummeter (SRM): 1 m³ lose geschüttetes Holz – enthält deutlich mehr Luft. Etwa 1,4 SRM entsprechen 1 RM.
  • Festmeter (FM): 1 m³ massives Holz ohne Zwischenräume. 1 FM entspricht ungefähr 1,4 RM oder 2 SRM.

Unsere Paletten sind nach Raummetern angegeben: je nach Scheitlänge ca. 3,3 RM (25 cm), ca. 3 RM (30 cm) oder ca. 2,9 RM (33 cm) pro Palette. Wie viele Raummeter Sie pro Winter benötigen, erklärt der Artikel Wie viel Brennholz brauche ich?

Preis vergleichen: worauf es ankommt

Ein günstiger Preis pro Raummeter sagt wenig, wenn Holzart, Feuchte und Lieferung nicht dazu passen. Prüfen Sie beim Vergleich:

  • Einheit – Raummeter, Schüttraummeter oder Festmeter?
  • Holzart – reines Hartholz oder Mischsortiment mit Nadelholz?
  • Zustand – ofenfertig (gespalten, unter 20 % Feuchte) oder „waldfrisch“ (muss 1–2 Jahre lagern)?
  • Lieferung – im Preis enthalten oder Aufpreis pro Kilometer? Wird auf Palette gestapelt oder lose gekippt geliefert?
  • Preisangabe – inklusive Mehrwertsteuer und ohne versteckte Kosten?

Bei Brennholz Muscheid gilt: Preise inkl. MwSt., kostenlose Lieferung innerhalb Deutschlands, ofenfertiges Hartholz auf Palette – und ab der zweiten Palette automatisch Mengenrabatt.

Lieferung auf Palette

Palettenware hat gegenüber loser Kippware zwei Vorteile: Das Holz kommt sauber gestapelt und kann direkt an Ort und Stelle stehen bleiben, und die Menge ist klar definiert. Die Palette wird per Lkw mit Hubwagen auf eine befahrbare, ebene und feste Fläche gestellt – der Fahrer meldet sich vorher telefonisch. Beachten Sie: Eine Palette wiegt mehrere hundert Kilogramm; Rasen, Kies oder Treppen sind nicht geeignet. Alle Details finden Sie unter Versand & Lieferung.

Häufige Fragen

Welches Brennholz ist am besten für den Kaminofen?

Trockenes Hartholz – Buche, Eiche, Hainbuche oder Esche – mit einer Restfeuchte unter 20 %. Es brennt lange, gleichmäßig und mit wenig Funkenflug.

Welche Scheitlänge brauche ich?

Die Scheite sollten einige Zentimeter kürzer sein als der Feuerraum tief (oder breit) ist. 25 cm für kleine Öfen, 30 cm als Standardmaß, 33 cm für große Feuerräume und Kessel. Maßgeblich ist die Angabe des Ofenherstellers.

Wie erkenne ich, ob Brennholz trocken genug ist?

Mit einem Feuchtemessgerät an einer frisch gespaltenen Fläche: unter 20 % ist ofenfertig, über 25 % darf nach 1. BImSchV nicht verbrannt werden. Hell klingende, leichte Scheite mit Trocknungsrissen sind ein gutes Zeichen.

Was ist der Unterschied zwischen Raummeter und Schüttraummeter?

Ein Raummeter (Ster) ist ein Kubikmeter gestapeltes Holz, ein Schüttraummeter ein Kubikmeter lose geschüttetes Holz mit mehr Luft dazwischen. Etwa 1,4 Schüttraummeter entsprechen einem Raummeter.

Ofenfertiges Hartholz, kostenlos geliefert

Buche, Eiche, Hainbuche und Esche in 25, 30 oder 33 cm – Restfeuchte max. 20 %, palettenweise, kostenlose Lieferung innerhalb Deutschlands, Mengenrabatt ab 2 Paletten.

Stand: September 2026

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Wie viel Brennholz brauche ich?

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Ofenfertiges Hartholz in 25, 30 oder 33 cm – auf Palette geliefert.